Sa 24. Oktober 2020 — 15:00

ARTIVE cooperation lab

Die KULTURBÄCKEREI zu Gast im KUZ // Ersatztermin folgt
KUZ
Talk
Abgesagt

Einlass

15:00

Beginn

16:00

Eintritt VVK

10 €
zzgl. Gebühren

Eintritt AK

10 €

Liebe Interessierte,
aufgrund der steigenden Coronazahlen in Mainz und dem gesamten Rhein-Main-Gebiet haben wir uns gemeinsam mit der Kulturbäckerei entschieden, die Veranstaltung vorerst abzusagen. Wir arbeiten gerade daran, einen Ersatztermin im kommenden Jahr für die Veranstaltunsgreihe zu finden. Sobald wir einen Termin gefunden haben, teilen wir Euch diesen natürlich umgehend mit. Tickets können dort zurückgegeben werden, wo sie gekauft wurden.

 

Die Veranstaltung findet corona-konform unter Einhaltung aller Sicherheits- und Hygienemaßnahmen im Rahmen der Corona Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz statt:
Alle Veranstaltungen finden mit reduzierter Zuschauer*innenzahl mit Bestuhlung statt, der Mindestabstand während der Veranstaltung ist somit gewährleistet. Es besteht die Pflicht zur Mund-Nasen-Bedeckung. Bitte nehmen Sie diesen erst und ausschließlich dann ab, wenn Sie auf Ihrem zugewiesenen Platz sind. Bitte halten Sie zu jeder Zeit 1,50m Abstand zu anderen Personen ein, waschen und desinfizieren Sie die Hände regelmäßig. Bitte bleiben Sie zuhause, wenn Sie sich krank fühlen! Bei Anzeichen von coronatypischen Symptomen, wird kein Einlass gewährt.

Alle Sicherheitsmaßnahmen können vorab hier nochmals ausführlich nachgelesen werden: Hygiene & Sicherheitshinweise
https://www.kulturzentrummainz.de/info/sicherheitsmassnahmen/
Zum Besuch der Veranstaltung müsst ihr eure personenbezogenen Daten zur Nachverfolgung hinterlassen (diese werden DSGVO konform nach 4 Wochen gelöscht). Gerne könnt ihr das Datenblatt bereits ausgefüllt mit zur Veranstaltung bringen. Andernfalls werden die Daten vor Ort abgefragt. Datenblatt hier downloaden.

ARTIVE cooperation lab- Die KULTURBÄCKEREI zu Gast im KUZ

Zwei Tage zum Thema Künstler*innenkollektive und kooperative Arbeits- und Lebensmodelle. Gemeinsam Kunst machen, gestalten, zusammen arbeiten, wohnen, leben. Ideen zum Kollektiv und zum kooperativen Handeln werden präsentiert und zur Diskussion gestellt. Zwei Künstler*innen Kollektive werden Einblicke in ihre Arbeitsweise geben und eine künstlerische Arbeit präsentieren. Zwei Referenten vertiefen das Thema in Vorträgen und Gesprächen. Die Veranstaltung findet in der großen Werkhalle und in der Studiobühne statt.

 
Samstag, 24.10.20 | 16:00 – 21:30 Uhr | Öffentliche Proben und Aufführungen
KUZ Studiobühne
16:00 – 16:30 Wie wir im Kollektiv arbeiten | Anna Kpok
16:30 – 19:30 Wir müssen Reden | performative Installation | Anna Kpok
KUZ Großer Saal
16:30 – 18:00 Wie wir im Kollektiv arbeiten | Deine Mudda
20:00 – 21:15 Macht | Performance|Tanz|Musik | Deine Mudda

ANNA KPOK | WIR MÜSSEN REDEN
ANNA KPOK
In ihren interaktiven Installationen, Inszenierungen und Theater-Games entwickelt die kollektive Kunstproduzentin Anna Kpok seit 2009 theatrale Entsprechungen ihres (digitalen) Zusammen-Lebens. Sie besteht aus sieben bis dreizehn Kpoks, die in wechselnden Konstellationen zusammenarbeiten. Bei Anna Kpok wird der Bühnenraum zum Spielraum und das Publikum zu Spieler*innen. Erst durch aktives und gemeinsames Handeln entsteht bei Anna Kpok Theater, entfaltet sich die Erzählung.

WIR MÜSSEN REDEN
Plötzlich klingelt ein Telefon. Sie nehmen den Hörer ab. Es meldet sich eine Stimme: „Hallo, mein Name ist Anna Kpok und wir müssen reden". Anna Kpok führt Sie an einen ruhigeren Ort. Sie will wissen, was Sie denken – über Themen, die ihr am Herzen liegen. Diese Anna Kpok, die jetzt spricht, ist eine von vielen, ebenso wie Sie. Zwei Unbekannte, die sich jetzt, hier, etwas mitteilen können. Ein Gespräch unter Fremden wie es in dieser Zeit selten ist. Sie schauen sich um, es gibt keine weiteren ZuhörerInnen. Sie sind ungestört. Sie haben eine Viertelstunde. 
Die Gespräche finden auf Deutsch oder Englisch statt.

DEINE MUDDA | MACHT
DEINE MUDDA ist ein feministisches Theaterkollektiv. Sie sind schwarz, weiß, of color, ostdeutsch, mit und ohne eigene Migrationserfahrung. Sie sind queer, hetero, trans* und cis. Die Frauen des Kollektivs sind in verschiedensten Theater-/Performancebereichen ausgebildet und aktiv: Von physischem Theater und szenischem Schreiben über Zirkuskünste, Dramatherapie, Tanz und Schauspiel bis hin zu Kabarett, Masken- und Straßentheater.

MACHT
Am Anfang standen Fragen:
Was heißt feministisches Theater, in Zeiten in denen alles nach rechts rückt und apokalyptische Prognosen die Nachrichten dominieren? Wie gehen wir mit den ganzen Informationen zum Weltgeschehen um? Welche Strategien haben wir, um aktiv zu sein ohne uns zu schreddern? Welche Ressourcen können wir nutzen? Entstanden ist eine Collage aus Performance, Tanz und Musik. Das Stück ist verstörend und berührend, vor allem aber empowernd. Denn: „Niemand hat das Recht zu gehorchen!“